Die Märklin-H0-Anlage
Sachstand: Oktober 2003

zurück Startseite weitere Seiten zu H0: Umbau des Märklin-Drehkran | Krokodiltreffen

Stichworte
4 x 2,3/1,3 m
Metallgleise
rollbar
Untem Dach steht in einem eigenen Raum meine Märklin-Modelleisenbahn-Spielanlage. Sie ist mit den heute nicht mehr erhältlichen Metallgleisen gebaut. Da im Vordergrund der Spiel- und Fahrspaß steht, kann die etwa 15 Jahre alte Anlage die heutigen Anforderungen nach Vorbildtreue und Modellhaftigkeit nicht erfüllen. Die Anlage ist fast vier Meter lang und zwischen 1,3 und 2,3 Metern breit. Durch diese Größe berührt die Anlage an drei Seiten die Wände. Damit man dennoch die hinteren Anlagenteile erreichen kann, steht die Anlage auf Rollen und kann nach vorn gezogen werden. Auf dieser größtmöglichen Anlagenfläche befinden sich fast alle gängigen Themen für eine Eisenbahnanlage.
Meine Märklin-Metallgleis-Spielanlage
Bahnhof
Drehscheibe
Kran
baggern
rangieren
viel Gleis
Da ist der "große" Bahnhof für die zweigleisige Hauptstrecke und die eingleisige Nebenbahn. Die größte Bahnsteiglänge reicht für einen Zug mit fünf vierachsigen Personenwagen aus. Es gibt recht viele Gleise zum Rangieren, Entkupplungsgleise, natürlich eine Drehscheibe mit Lokschuppen und den Drehkran zum Be- und Entladen. Mit einer funktionsfähigen Baggerschaufel kann mit dem Kran richtig gebaggert werden und zudem ist durch einen Umbau der Kranausleger in der Höhe elektrisch verstellbar. In einer Ecke befindet sich ein Schotterwerk, genauer eine Schotterabfülleinrichtung, bei der aus Platzmangel zusätzliche Rangierbewegungen erforderlich sind. Ein beschrankter Übergang ist wegen den üblichen Klischees natürlich ebenfalls vorhanden, auch die Windmühle fehlt nicht und auf dem Berg ist ein "Dorf" mit einem Endbahnhof. Da recht viele Gleise neben und übereinander liegen, ist nur wenig Platz für das Umfeld. Zum Beispiel besteht die "Stadt" beim Bahnhof nur aus zwei großen Häusern. Straßen sind eigentlich gar keine vorhanden, wozu auch, ich will Eisenbahn spielen.
Schatten-Bahnhof
38 Gleise

Der Platz unter der Anlage wird durch "Kompaktbauweise" für Abstellgleise und Schattenbahnhof genutzt. So können 38 komplette Garnituren unter der Anlage geparkt werden. Leider enden alle diese Gleise an einem Prellbock, ein Zugwechsel bei Durchfahrt ist daher nicht möglich. Überall in den Tunnels befinden sich weitere Abstellgleise, sodass ein recht großer Fuhrpark auf der Anlage mehr oder minder sofort fahrbereit ist, je nachdem, welche Gleise gerade frei sind.
Analog
5 Trafos
4 Strecken
Die Anlage wird analog mit fünf Transformatoren gefahren, das Stellpult für Weichen und Signale ist mit den typischen blauen Stellpulten zusammengestellt. Lediglich für den Schattenbahnhof verwende ich Mehrstufendrehschalter, da hier eine Vorauswahl des gewünschten Gleises erfolgt und mit einem Tastendruck über eine Diodenmatrix alle notwendigen Weichen auf einmal gestellt werden. Fast die komplette Anlage besitzt eine Oberleitung und ermöglicht somit auch ohne Digitalsteuerung einen Mehrfachbetrieb auf einem Gleis. Mit etwas Übersicht und der Signalsteuerung können damit bis zu sieben Züge gleichzeitig gefahren werden, vier Garnituren können kreuzungsfrei unterwegs sein.
keine Regionen
keine Epochen
kein Vorbild
nur Märklin
Zum Einsatz kommen alle möglichen Fahrzeuge, eine Berücksichtigung von Epochen oder Regionen besteht nicht. Dampf-, Elektro- und Dieselloks werden nebeneinender eingesetzt, genauso wie Wagen aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, Dänemark oder Schweden. In meinem Bestand sind lediglich zwei Lokomotiven nicht von Märklin: die erste Köf ist die baugleiche von Brawa und einmal habe ich der scheinbar besseren Optik wegen mich für einen Roco-Triebwagen entschieden, der mich bezüglich der Fahreigenschaften bitter enttäuscht hat; zudem ging der Umschalter gleich kaputt. Seither kommt kein Fremdmodell mehr ins Haus. Ähnliches gilt für die Anhänger: die einmal erworbenen Piko-Güterwagen sehen gut aus, fahren jedoch recht schlecht auf den Metallgleisen, sodass jetzt nur noch Märklinmaterial gekauft wird. Eine weitere Ausnahme gibt es noch: Von LUX habe ich den Schienenputzwagen und den Gleisstaubsauger im Einsatz. Beide zusammen sind ideal, die Fahrwege sauber zu halten.
24-cm-Wagen
Ganzzüge
Spaß
Für Personenzüge verwende ich am liebsten die 24 cm langen Wagen, auch wenn diese massstäblich viel zu kurz sind, die "eleganteren" eigentlich immer noch zu kurzen 27-cm-Wagen sehen in den Kurven schon recht sonderbar aus, wenn die Wagenecken weit ausschwenken und in der Mitte das Gleis hervorsieht. Güterzüge habe ich oft als sogenannte Ganzzüge mit lauter gleichen Wagen. Dass hierbei die Wagen meist immer die selbe Nummer und Beschriftung haben, stört mich nicht. Es fahren die Züge so, wie es mir Spaß macht und es mir gefällt, nicht wie es ein virtueller Fahrplan bestimmt oder wie es eine Vorbildsituation vorschreibt.
Lieblinge:
E 03
E 94
VT 11.5
Mein Lieblingspersonenzug ist die beige/rote E03 mit ihren 5 zugehörigen passenden 24-cm-Blechwagen. Als bevorzugten Güterzug lasse ich gerne die grüne E94 mit einem für diese Anlage langen Tankwagenzug fahren. Da mir die E94 sehr wichtig ist, habe ich mehrere verschiedene Varianten von diesem Modell. Dazu gehört auch die Schwere Güterzuglokomotive der Baureihe E 94 der Deutschen Reichsbahn (DRG) mit dem neuen Sinus-Motor. Ein Star auf meiner Anlage ist der lang gewünschte VT 11.5, der nun endlich auch auf meinen Gleisen heimisch ist. Insgesamt werden alle Fahrzeuge durch den Spielbetrieb recht strapaziert. Nur rein zum Anschauen oder Sammeln kaufe ich keine Loks und Wagen.

nach oben | zurück Startseite weitere Seiten zu H0: Umbau des Märklin-Drehkran | Krokodiltreffen