Schneeräumung auf der Gartenbahn
Sachstand: Dezember 2005

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Endlich wieder Schnee im Garten. Über Nacht hat es geschneit; gerade so um die 5 cm Höhe. Also gerade so recht für einen Einsatz des Schneepflugs. Doch leider hatte ich einen festen dienstlichen Termin in Karlsruhe; an einen Einsatz gleich früh am Morgen war nicht zu denken. Taut es bis Mittag oder hält der frische Schnee, bis ich zurück bin?

Die Temperatur blieb den ganzen Tag unter Null Grad, es taute nicht. So konnte die schon beinahe aufgegebene Schneeräumung noch am Nachmittag durchgeführt werden. Einfach wunderbar. Es machte super Spaß und Freude. So viel, dass ich gar nicht daran dachte Fotos zu machen.

Doch in der folgenden Nacht schneite es nochmals einige Zentimeter und so war eine erneute Schneeräumung auf der Anlage möglich, die ich zusätzlich in einigen Fotos festhielt.

Die installierte Weichenheizung funktionierte zur vollsten Zufriedenheit, nach rund einer viertel Stunde waren die vier beheizten Weichen fast Schneefrei.

Am Vortag gab es an einer Weiche ein Problem. Eine unbeheizte und eigentlich nicht für den Winterbetrieb nötige Weiche war nicht in der erforderlichen Endstellung eingefroren. Mit Heißluft war dieses kleine Missgeschick ruckzuck ausgeräumt. Für die benötigten Weichen, wie zum Beispiel bei den Kehrschleifen hatte ich gerade aus diesem Grunde die Weichenheizung installiert.

Ebenso hat sich herausgestellt, dass die Rückfallweiche der untersten Kehrschleife eine zu schwache Feder besitzt. Hier werde ich den Handantrieb der Weiche gegen einen neuen austauschen.

Gut auf dem Foto ist zu sehen, dass die "Hauptstrecke" geräumt ist, während die Parallelgleise im Zwischenbahnhof weiterhin schneebedeckt bleiben. Ebenfalls recht interessant sind die "riesigen" Eiszapfen an den Dachkanten der Pola-Gebäuden.

Während ich am ersten Tag die zweimotorige "Arosa" zur Schneeräumung einsetzte (wie im Januar 2003) kam dieses mal die dreiachsige blaue Diesellok an die Reihe. Durch zusätzliches Gewicht besitzt sie eine recht hohe Zugkraft und durch die pendelnd gelagerte Mittelachse hat sie eine recht gute Stromaufnahme vom Gleis. Aus diesem Grunde verwende ich sie gerne im Zusammenhang mit dem Schienenputzer, jetzt eben hinter dem Schneepflug. Für einen bessern elektrischen Kontakt zur Schiene sind Lok und Pflug per Kabelbrücken verbunden. Die Diesellok hat genau für solche Zwecke im Kühler zwei zusätzliche Strombuchsen erhalten.

Lok und Schneepflug waren für ihren Einsatz gut vorgekühlt, während die Weichenheizung ihren Aufgabenteil erfüllte. Dennoch habe ich festgestellt, dass die Lok bei der Bergfahrt an der Grenze ihrer Belastbarkeit ist und durchrutscht, wenn Restschnee auf der Schienenoberkante geschmolzen und somit das Gleis leicht feucht ist.

Für die Fotos habe ich die Schneeräum-Garnitur angehalten, um keine verwackelten Bilder zu bekommen. Daher brennen die Beleuchtungen von Lok und Schneepflug bei analoger Betriebsweise natürlich nicht.

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