Karlsruhe Oktober 2017
Sachstand: Oktober 2017

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Der Himmel war bedeckt und es sollte nicht regnen. Ich war so optimistisch, dass ich keine Regenplanen mit nach Karlsruhe zum Oktoberfest-Fahrtag nahm. Ich war aber auch etwas pessimistisch und wollte daher nicht mit dem PKW-Anhänger mit allen Eisenbahnsachen nach Karlsruhe fahren, sondern entschied mich, nur einen kleinen Bärenzug direkt im Auto mitzunehmen.
Kleiner Bärenzug bedeutete nicht die E94 oder E22 sondern meine erste Lok, die kleine zweiachsige Grüne, einen zweiachsigen Sitz- und Bedienwagen und zwei offene Waggons für 15 Teddybärfahrgäste. Das waren dann vier Transportkisten, die bequem im Auto Platz fanden. So konnte ich gegen Ende des Fahrtages relativ schnell meine Sachen einpacken und wegen eines Abendtermins rasch nach Hause fahren.
Auffällig waren die stark gestutzten Pappeln auf dem Vereinsgelände. Sie waren durch die Deutsche Bundesbahn beschnitten worden, um zu verhindern, dass erneut Äste herunterfallen würden. Gerade wegen eines heruntergefallenen Astes war im September der Fahrtag ausgefallen und die Anlage gesperrt worden. Schäden waren immer noch an der Gleistrasse von Franks LGB-Anlage zu sehen (Glücklicherweise waren aber keine Gleise verlegt). Nun aber war das Gelände geräumt und wieder für Besucher frei gegeben; also wieder freie Fahrt für uns und die Gäste.
Noch in der Nacht vor dem Fahrtag gab es ergiebige Regenfälle; die hieraus resultierenden Pfützen mussten noch rasch abgepumpt werden bevor die Gäste und Besucher auf die Anlage kamen. Und es kamen recht viele Besucher. Mehr oder minder alle verfügbaren Tische und Bänke wurden aufgeboten, um Platz für die Gäste zu schaffen. Stets war eine lange Schlange von Wartenden vor dem Bahnhof und alle wollten mitfahren. Auch vier eingesetzte Personenzüge konnten über einen längeren Zeitraum den Andrang der Mitfahrer nicht reduzieren. Ja, Eisenbahnfahren macht Spaß.
Ich bekam einen berechtigten Rüffel von Karlheinz, weil ich auf der Steigung angehalten hatte, um ein Foto zu machen, während er von hinten mit seinem vollbesetzten Zug kam. Mit dieser Last kann er nicht auf der Steigung anhalten und dann wieder aus dem Stand anfahren; er muss die Bergstrecke durchfahren können.

Eine Achse eines Sitzwagens an Karlheinz Zug machte Schwierigkeiten. Diese wurden noch vor Ort behoben und der Zug konnte wieder eingesetzt werden. Das war auch dringen nötig, denn sehr viele Besucher waren gekommen und die Schlange der wartenden Fahrgäste war recht lange.
Irgendwie ergab es sich, dass Jörg dem Micha das Dampflokfahren erst erklärte und dann ihm direkt mit seiner Dampflokomotive das in der Praxis zeigte und zudem Micha den Regler überließ. Natürlich klappte das dann nicht reibungslos und die Beiden standen hin und wieder auf der Strecke wegen Dampfknappheit. Aber etwas Geduld zahlte sich aus und Micha verstand es immer besser, mit der Dampflokomotive von Jörg zu fahren.
Leider entgleiste der erste Waggon des grünen Zuges stets an derselben Stelle. Möglicherweise hatte an dieser Stelle das Gleis einen Schaden durch einen herabfallenden Ast gehabt. Jedenfalls „nickte“ hier jedes Fahrzeug ein wenig ein und ggf. konnte die erste Achse des betreffenden Waggons dies nicht ausgleichen. Der Zug fuhr daher nur wenige male auf der Strecke. Später war dann die grüne Lokomotive mit den Waggons von Jonas auf der Strecke und alles funktionierte.
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