Karlsruhe Mai 2018
Sachstand: Mai 2018

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Zunächst war der Tag in Karlsruhe noch recht kühl, sodass ich beinahe noch eine Jacke übergezogen hätte, dann wurde es immer sonniger und schöner. Entsprechend waren zunächst nur wenige Besucher auf der Anlage und gegen Nachmittag kamen immer mehr Gäste zu uns.

Erstmals hatte ich alle meine zehn Waggons hinter der Lokomotive; auch den neuen umgebauten Sitzwagen. Aktuell noch ohne den Traktorsitz sondern als weiteren Teddybärentransportwaggon. Leistungsmäßig war es kein Problem den schweren Zug auch am Berg sicher zu beschleunigen. Es war für mich schon toll so einen langen Zug am Haken zu haben. Einmal meinte ich, wer mir denn so dicht auffahren würde, dabei waren das meine eigenen Wagen, die ich in der Kurve noch hinter mir wahr nahm.

So einen langen Zug dann vom letzten Wagen aus zu steuern erforderte erhöhte Konzentration, da man stets weit nach vorn sehen musste, was sich vor der Lokomotive tut. Erschwerend kam hinzu, dass heute der dicke Teddy „Petz“ den Blick ganz nach vorn zusätzlich verdeckte.
Ja, und außerdem führt so ein langer Zug dazu, dass ich zum Auf- bzw. Abbau nun rund 1,5 Stunden benötigte. Und dabei hatte ich noch Unterstützung durch Micha bzw. durch Jonas. Danke den Beiden.

Die E94 fuhr heute nun erstmals mit zwei Motoren. Beim „normalen“ Fahren war kaum ein Unterschied zum Fahren mit nur einem Motor zu spüren. Nur mehr Geräusch machte nun die Lokomotive, da nun auch mehr Ketten und Zahnräder bewegt wurden. Zudem hängte eine Kette durch und berührte ein Rundeisen im Bremsgestänge; hier müsste wohl ein Kettenspanner eingebaut werden. Deutlich spürbar war der zweite Motor insbesondere beim elektrischen Bremsen am Gefälle, da nun die doppelte Leistung in die Akkus zurückgespeist wurde. Ebenso war die erhöhte Motorleistung auf nun allen sechs Achsen spürbar, als ich in der Steigung dem vorausfahrenden Zug mit Gästen einen deutlichen Vorwärtsschub geben konnte, damit dieser den Berg schaffte.

Leider gab es an diesem Fahrtag recht viele Entgleisungen, vermutlich hatte sich der frische Schotter der neu verlegten Gleise etwas gesetzt und müsste nun nachgestopft werden; das macht zusätzliche Arbeit für die Gleisbauer.

Meine Entgleisung wurde dadurch ausgelöst, dass eine Weiche umgeschaltet wurde, als ich noch darüber fuhr. Kann sein, dass das Stellwerk meinen langen Zug einfach falsch einschätzte und meinte, ich sei schon ganz durch und die Weiche frei.

Endlich habe ich an „ihn“ gedacht: den Hemmschuh. Einen ersten Einsatz hierfür sah ich durch Udo in Rossdorf, als er seine Waggons hiermit absicherte, damit diese nicht von alleine im leichten Gefälle wegrollten. So einen kaufte ich beim Echtdampfhallentreffen in Friedrichshafen und wollte diesen genauso verwenden. Ja, das klappt prima. Aber: man muss sich daran gewöhnen, dass man diesen Hemmschuh verwendet und wenn man wieder losgefahren ist (in Richtung weg vom Hemmschuh) kann man das kleine Teil ganz schnell übersehen und vergessen wieder einzustecken. Also irgendwie muss da ein dicker auffälliger „Erinnerer“ und „Wiederauffinder“ dran.

Auf einem Teilstück von Franks LGB-Anlage wurden Gleise extra Gleise verlegt, um eine Kohle gefeuerte 45mm-Dampflok auszuprobieren und zu testen.

Die in Bau befindliche „Heidi 2.0“ von Jonas war kurz aus dem Schuppen geholt worden. Hier wurde die aktuelle Bauphase gezeigt und umgekehrt war zu sehen bzw. zu erahnen, was noch zu tun ist.

Ach ja, so ein schöner Schotterberg ist ein toller Spielplatz. Doch leider wird der Schotter für die Verlegung der neuen Gleise benötigt, also nichts dauerhaftes zum Spielen.

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