Rossdorf September 2018
Sachstand: September 2018

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Der Aufwand zum Fahrtag sollte etwas kleiner sein, also ohne PKW-Anhänger. Die fast komplette Teddybärenschar sollte aber schon mit, also die Waggons für die Stoffpassagiere mussten mit. Da blieb nur übrig wieder die kleine grüne Lokomotive einzusetzten, damit alles im Auto mitgenommen werden konnte. Letztlich waren dann 53 Teddys dabei, nur die beiden ganz großen Bären nicht; sie passten nicht mehr ins Auto. Übrigens identifizierte mich jemanden vom REC (Rossdorfer Eisenbahn Club) bereits bei der Anfahrt nach Rosdorf als den „Bärenzug“ da durch die Heckscheibe des vollen Autos bereits Teddybärbeine sichtbar waren.

Die kleine Grüne hatte dann mit sieben Wagen ordentlich zu ziehen; der Zeiger des Amperemeter wies auf den Strombedarf hin. Und so war es fast zu erwarten, dass der Akku nicht den ganzen Tag zum Fahren reichte und ein weiterer eingesetzt werden musste. Auch beim Anfahren an einer Steigung (ja, wenn auch gering, aber die gibt es in Rossdorf, z.B. beim Signal bei der Bahnhofsausfahrt) durfte ich nur vorsichtig am Regler drehen, sonst drehten die Räder durch. Kaum zu glauben, dass auch eine Lokomotive mit nur 200 Watt schleuderte, aber die kleine Lokomotive ist nicht sonderlich schwer. Insgesamt klappte das Fahren aber wunderbar.

Udo war mit seinem kompletten Zug gekommen. Selbst das längste Abstellgleis reichte nicht, seinen kompletten Zug ganz aufzunehmen; irgendwie stand die V100 immer auf einer Weiche. Aber Udo liebte es, zu rangieren und als konsequenz seinen Zug auf zwei Gleisen aufzuteilen. Udo fuhr selbst nicht so lange und ließ daher auch Tim mit seinem Zug fahren.

Beim Fahren erkannte ich neben dem Geleis ein rotes Märklin-Metallbaukastenteil liegen. Ich konnte dies sofort zuordnen, da ich selbst einiges aus dem Sortiment des Märklin-Metallbaukasten besitze. Für mich war sofort klar, dass dieses Teil zur Dampflok gehörte, welche aus eben diesen Märklin-Metallbauteilen gebaut war. Da ich wusste, wem diese gehörte, konnte ich den „Puffer“ gleich dem Richtigen übergeben. Er bedankte sich und erklärte mir, dass immer wieder Teile abfielen und neu angebracht werden mussten.

Der beim vorherigen Rossdorfer Fahrtag zum Kauf angebotene Zug hatte nun einen neuen Besitzer (Lok und zwei Waggons). Es fiel Udo auf, dass dessen Bedienwagen häufiger entgleiste. Udo und ich sahen beide nach der Ursache und stellten fest, dass die beiden Waggons über keinerlei Federung verfügten und daher eine Gleisunebenheit sehr schnell zu einer Entgleisung führen konnte. Da müsste das ganze Fahrgestell neu überarbeitet werden um diese Situation zu ändern. Zudem gab es ein Problem mit den Batterien, aber das konnte bald geklärt werden.

Durch die Rossdorfer 5-Zoll-Anlage führt ein öffentlicher Radweg. An Fahrtagen wird durch Hinweisschilder auf den Fahrbetrieb hingewiesen, mit der Bitte, dass Radfahrer absteigen sollten, um möglichen Gefahren zu verringern, denn die Züge können nicht so rasch bremsen und der Radweg kreuzt insgesamt drei Mal die Strecke. Viele steigten ab und schoben ihre Fahrräder und betrachteten nebenbei den Eisenbahnbetrieb. Doch leider hielten sich nicht alle daran, da die Gefährlichkeit der Schienenkreuzung nicht erkannt wurde. Aber besetzte Personenzüge könnten ohne weiteres das Gewicht eines normalen Autos haben und wer möchte dies dann bei einem Zusammenstoß am eigenen Körper spüren?

Lego-Felix (also Felix mit dem Lego-Tick) war nicht mit seiner 5-Zoll-Lego-Lok gekommen, sondern er hatte im Bahnhofsgebäude eine Lego-Eisenbahnanlage aufgebaut. Wie er sagte, konnte aus Platzgründen im Auto seine große 5-Zoll-Lego-Lok diesmal nicht mitgenommen werden, sodass er sich entschloss eine Lego-Anlage aufzubauen. Bei dem vielen Sonnenschein an diesem Fahrtag war es richtig angenehme sich auch mal im Schatten, also im Bahnhof z.B beim Betrachten der Lego-Eisenbahn aufzuhalten.

Bei dem super Sonnenwetter waren relativ viele Gastfahrer und auch Besucher auf der Anlage. So ergab es sich, dass drei weitere Kleinlokomotiven auf der Strecke waren, die meiner eigenen ähnlich waren; so etwas kommt nicht oft vor. Natürlich waren letztlich alle vier Kleinloks verschieden, aber man ahnte eine gewisse Verwandtschaft.

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