Rossdorf August 2018
Sachstand: Augusti 2018

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Samstag und Sonntag war in Rossdorf das jährliche Ortskernfest. Gleichzeitig bedeutet dies zwei Tage Fahrbetrieb auf der Rossdorfer Anlage des Modelleisenbahnclubs. Am Sonntag war dies genauso ein Fahrtag wie an anderen Fahrtagen auch, aber am Samstag begann der Fahrtag erst am späten Nachmittag und dauerte bis in die Dunkelheit hinein; erst um 22:00 Uhr war Schluss. Das Wochenende war sehr sonnig, regnen sollte es nicht, sodass ich den kompletten Bärenzug mit dabei hatte. Und zudem kam am Samstag meine Frau mit. Leider hatte ich nur für den Samstag meinen Foto zur Verfügung, am Sonntag musste ich mit dem Smartphone Bilder machen; die Qualitätsunterschiede sind deutlich zu sehen.

Der Bärenzug fuhr wunderbar, entgleiste jedoch dreimal. Einmal war ich wohl in einer Kurve ein wenig zu flott unterwegs und die beiden anderen Male waren an der selben Stelle in einer Kurve. Ich vermutete zu viel Spannung an den kurveninneren Puffern wegen der kurzen Schraubenkupplung und tauschte einfach zwei Waggons gegeneinander aus, da sich die Schraubenkupplung nicht weiter öffnen ließ. Danach gab es für mich keine weiteren Entgleisungen mehr.

Übrigens die Kastenlokomotive mit ihren vier Waggons wurde zum Kauf angeboten.

Für die Nacht zwischen den beiden Fahrtagen wollte ich wie schon früher einmal den leeren Zug ohne Lokomotive auf einem Abstellgleis abdecken und die große Lok in einem der Container sicher abstellen. Jedoch war für dieses Jahr keine Nachtwache auf dem Gelände vorhanden, sodass meine ganzen Waggons und die E94 in ihre Transportkisten verfrachtet werden mussten Erst dann konnten diese im Bahnhofsgebäude für die Nacht gelagert werden. Das war trotz Hilfe und Unterstützung leider viel Mühe für mich. Meine Frau und ich kamen daher erst kurz vor Mitternacht nach Hause und ins Bett.

Am Sonntagmorgen musste der Bärenzug erneut zusammengestellt werden. Da ich Sonntags alleine fuhr, hängte ich zwei Sitzwagen weniger an den Zug und lagerte die leeren Transportkistenwährend des Tages direkt neben auf dem Gelände geparkten PKW-Anhänger (Achtung, da war ein Wespennest in der Nähe). So hatte ich wenigstens den Vorteil, am Ende des Fahrtages recht schnell die Fahrzeuge wieder in ihre Kisten zu bekommen. Ich baute somit den Zug zweimal auf und zweimal ab; Unterstützung hatte ich dabei von Jakob und Tim. Danke hierfür. Tim hatte dann noch den Vorteil, dass meine Frau ihm am Samstag von einem Bummel zum eigentlichen Ortskernfest in der Ortsmitte ein Stück Kuchen mitgebracht hatte.

Mit Moritz kam ich etwas ins Gespräch. Er hatte seinen Zug mit Personenwagen dabei. Für die Nachtfahrt wollte er diese innen beleuchten und fragte mich, da er unsicher war, wo das lose Kabelende angeschlossen werden müsse.

Ebenso unterhielt ich mich kurz mit Marc über seine neue Lokomotive. Er besitzt nun eine V100 Ost mit einigen Waggons. Im letzten Jahr hatte er sich noch für meine E22 interessiert; diese war ihm jedoch vom Gewicht her zu schwer.

Der Bedienwagen für die „Furka“ bei der Personenbeförderung entgleiste immer häufiger; so macht Eisenbahnfahren für die Gäste keinen Spaß. Es wurde ein Achslagerschaden festgestellt und der Zug und wurde aus dem Betrieb herausgenommen. Ich half die Fahrzeuge im Container abzustellen, denn kurzfristig war eine Reparatur nicht möglich.

Aufgefallen waren einige mit Wasser gefüllten Eimer bzw. Gießkannen entlang der Strecke, sie waren verteilt worden, um ein Restrisiko zu minimieren, dass bei dem aktuell trockenen Boden des Geländes durch Glut und Funken der Dampfloks ein Feuer im Gras entstehen hätte können. Dies war jedoch nicht der Fall.

In der Dämmerung nicht sofort zu sehen, aber nicht zu überhören waren zwei Jungen auf der Anlage. Sie fuhren mit zwei Sitzwagen jedoch ohne Lokomotive über die Strecke indem sie sich mit den Füssen vom Boden abstießen. Sie waren mit dieser Technik recht flott unterwegs und hatten offensichtlich sehr viel Spaß dabei.

Peter bat mich seinen Enkel auf dem Bärenzug mitfahren zu lassen; das schien ihm sehr zu gefallen. Später saß er mit Peter auf der Cargolok und durfte dabei auch den Regler bedienen. Und noch später sah ich diesen sogar alleine die Cargolok fahren, obwohl er eigentlich noch zu jung dafür war. Aber Peter war ständig in Reichweite, sagte ihm, welche Weiche er zu stellen hatte und war parat falls seine Hilfe gebraucht worden wäre.

Wiederholt senkten sich meine Pantografen der E94 ohne dass ein Knopf der Steuerung gedrückt wurde. Offensichtlich funktionierten die zugehörigen Kanalschalter zur Steuerung der Pantografen nicht mehr einwandfrei. Möglich, dass es den Kanalschaltern zu warm war und die Schaltpunkte nicht mehr stimmten; ich werde diese neu einstellen. Eine andere mögliche Ursache könnte sein, dass sich die Einstellpotis während der Fahrt durch die ständigen Schienenstöße selbst leicht verstellt haben. Immerhin habe ich schon durch diesen Effekt die eine oder andere Schraube am Zug verloren.

Am Sonntag fuhr ich die meiste Zeit auf dem letzen Wagen des Bärenzuges mit dem Komfortsitz. Das ist inzwischen eine angenehme Unterstützung beim Fahren. Das hatte jedoch auch den Nachteil, dass ich zum schalten der Weichen stets absteigen und ein paar Schritte zum Schalter gehen musste, da die Zuglänge größer war als der Abstand Weiche-Schalter. Fuhr ein anderer Gastfahrer vor mir, so stellte dieser die Weichen vor mir und ich konnte durchfahren. Und noch ein Vorteil, wenn man hinten auf seinem Zug sitzt: man darf seinen Zug vor sich die ganze Zeit des Fahrens betrachten und genießen.

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