Rossdorf Juni 2018
Sachstand: Juni 2018

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Erst jetzt im Juni schaffte ich es zu einem Fahrtag nach Rossdorf. Auto und PKW-Anhänger hatten frischen TÜV; ergo hatte ich beides nun schon zwei Jahre im Einsatz. Wegen einer Streckensperrung war für mich Rossdorf nur über einen längeren Umweg zu erreichen, aber die Autofahrt war gut.

Trotz des Aufwandes hatte ich wieder alle 10 Waggons hinter der E94 und so einen recht langen Zug auf der Strecke. Wegen der vielen Transportkisten hatte ich erneut Unterstützung durch Rossdorfer beim Auf- und Abbau. Besonders dankbar war ich für die Hilfe beim Abbau, denn es sollte schneller „Feierabend“ gemacht werden als sonst, und es bestand zudem die „Gefahr“ dass es doch noch etwas regnen hätte können. Aber es blieb glücklicherweise trocken und die Regenplanen blieben unbenutzt am Anlagenrand bis zum Schluss liegen.

Der frühere „Feierabend“ erfolgte jedoch nicht wegen des Fussballspiels Deutschland gegen Mexiko bei der Weltmeisterschaft in Russland, sondern wegen einer weiteren Veranstaltung im Rossdorfer Bahnhof. Hier war für 17.00 Uhr ein klassisches Streichkonzert vorgesehen. Der Fahrbetrieb der Rossdorfer wäre aber auch bis 17.00 Uhr gegangen, sodass sich beide Veranstaltungen gegenseitig beeinflusst hätten. So endete das Eisenbahnfahren eine Stunde früher und das Konzert begann eine Stunde später und jedem war geholfen.

Natürlich war für die Kinder (und auch für Erwachsene) die normale Personenbeförderung mit vier Zügen unterwegs, aber irgendwann kam Wolfgang auf die Idee, dass auf dem Vierachser meines Bärenzuges zwei Kinder mitfahren könnten. So fuhr ich nacheinander drei „Pärchen“ einige Zeit über die Strecke bis ich einen Defekt an der E94 erkannte.

Mir fiel schon zuvor auf, als Tim einige Zeit mit meinem Zug unterwegs war, dass der hintere Lokvorbau über ein Weichenherz hoppelte. Nach mehreren Entgleisungen immer der letzten Achse der Lokomotive erkannte ich dann, dass sich ein Rad auf der Achse gelockert hatte und daher die Spurweite nicht mehr stimmte. Kein Wunder also, dass die Lok und damit der Zug bei Neutralstellung des Reglers nicht mehr richtig rollte, sondern leicht bremste. Somit war Ende der Fahrt des Bärenzuges.

Die defekte Achse war nicht das alleinige Problem des Tages für mich. Irgendwie hatte ich heute eine Pechsträhne. Es gab noch ein weiteres Problem an der E94 und zwar von Anfang an. Einerlei ob ich auf „rückwärts“ oder „vorwärts“ die Fahrtrichtung stellte, die Stirnbeleuchtung brannte auf beiden Seiten immer in rot. Glücklicherweise funktionierte das Fahren selbst korrekt, aber auf den Fotos ist klar zu sehen, dass rote Lichter brennen. Und dann ging noch an einer der Transportkisten der E94 ein Scharnier kaputt.

Das war noch nicht alles an „Defekten“. Als die Waggons wieder in ihre Kisten verladen wurden, sah ich, dass an einem zweiachsigen Sitzwagen ein Messingprofil stark verbogen war, wie auch immer das passiert war. Das Profil muss demontiert, neu gerichtet und wieder frisch angebracht werden. Neu kaufen kann ich es nicht mehr, da dieses Format nicht mehr so erhältlich ist.

Ja, und dann fehlte auch noch ein Pufferteller an einem Waggon. Ich begann die Strecke in einer Richtung abzusuchen (Tim fuhr gerade den Bärenzug). Das fiel auf und ich wurde gefragt, ob ich etwas verloren hätte. Nachdem ich auf den fehlenden Pufferteller hingewiesen hatte, wussten bald dann „alle“ um was es ging. Und nicht lange danach wurde der Pufferteller gefunden. Als Belohnung durfte der Finder einige Zeit den Bärenzug steuern, bis ich dann die Akkus wechseln musste.

Trotz alle dem war es ein schöner Fahrtag gewesen; die „Probleme“ können alle geklärt werden; dauert halt ein wenig.

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