Besuch der Gartenbahn in Wasserburg im August 2011
Sachstand: August 2011

Startseite
zurück 5 Zoll

Fahrtage 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | Fahrtage 2011 | Fahrtage 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | später
Messe-KA 2011 | KA 4/11 | KA 5/11 | Sindelfingen 2011 | Bouveret 2011 | KA 7/11 | KA 8/11 | Schönborn 8/11 | Wasserburg 8/11 | R´dorf 9/11 | KA 9/11 | R´dorf 10/11 | Friedelsheim 12/11

Kein Fahrtag mit eigenen Fahrzeugen, sondern der Besuch auf der Gartenbahnanlage bei Herrn Ehrle in Wasserburg ist eine eigene Seite wert.

Im Rahmen eines Familienwochenendes in Lindau am Bodensee, war es nahe liegend, die Anlage von Herrn Ehrle in Wasserburg aufzusuchen. Zudem war die Entfernung unseres Quartiers in Lindau zur bekannten Insel Lindau etwas weiter, als von unserer Ferienwohnung zur Gartenbahnanlage in Wasserburg.

Die anderen Familienmitglieder schauten sich Wasserburg an, Roy und ich fuhren zur Gartenbahn.

Roy war mit Susanne schon früher einmal zu Besuch auf dieser Anlage, sodass Roy den Weg kannte und Susanne eben dieses Mal nicht mit kam.

Fahrbetrieb ist stets Sonntagnachmittag für rund drei Stunden. Entsprechend ist der Zuspruch an Besuchern und Fahrgästen in dieser Zeit. Insgesamt drei Garnituren zur Personenbeförderung waren im Einsatz.

Start und Zielpunkt ist ein Schuppen mit Kopfbahnhofcharakter, welcher alle relevanten Aufgaben der Gartenbahn übernimmt. Hier ist der Eingang zur Anlage, hier kann man Fahrkarten kaufen, hier gibt es Kaffee und andere Kleinigkeiten und letzten Endes befinden sich hier alle Fahrzeuge der Bahn. So gibt es neben drei „Bahnsteiggleisen“ eine Drehscheibe zum Wenden und mit zahlreichen Abstellmöglichkeiten für die vorhandenen Lokomotiven. Und an der Längsseite befinden sich einige längere Abstellgleise für Sitzwagen und andere Waggons. Das Ganze wirkt perfekt durchdacht und organisiert.

Bei der Einfahrt in den Kopfbahnhof bzw. Schuppen können im Vorbeifahren mittels einer robusten Mechanik die Weichen gestellt werden. Einfach und sicher, dennoch meinte Herr Ehrle, dass eine Schaltung mit Druckluft besser sei.

Jeder einfahrende Zug hat sein bestimmtes Bahnsteiggleis, das genau die für diesen Zug erforderliche Länge besitzt. Die Lokomotive mit dem Bedienwagen wird abgekuppelt und fährt dann direkt auf die Drehscheibe und wird gewendet. Die Zuglokomotive fährt dann über ein Überholgleis wieder vor die eigenen Sitzwagen, wird angekuppelt und die nächste Fahrt kann wieder beginnen.

Die Strecke selbst schlängelt sich durch den Garten durch Spalierobst und die Rasenfläche. Wegen einer leichten Hanglage geht es zunächst vom Schuppen bergab und später natürlich wieder hinauf. Ein Verbindungsgleis würde es ermöglichen, auch „im Kreis“ zu fahren, allerdings mit starkem Gefälle und nicht im Rahmen des Personentransportes, sondern an eigenen individuellen Fahrtagen.

Eine Besonderheit sind die Dreischienengleise der Gartenbahn. Die drei Schienen werden nicht für verschiedene Spurweiten für eine Strecke verwendet, sondern eine Schiene dient sowohl für das hin als auch für das herführende Gleis. Man spart somit ein Schienenprofil auf der gemeinsamen Strecke, wobei dann natürlich kein Gegenverkehr möglich ist. Dies ist auch nicht vorgesehen, sondern mittels Signale werden die jeweiligen Streckenabschnitte frei gegeben.

Natürlich hatten wir auch eine Rundfahrt auf der Strecke, wichtiger war uns ein Gespräch mit Herrn Ehrle, schließlich bietet er nicht nur die Fahrt mit seiner Gartenbahn an, sondern auch verschiedene Produkte für die 5-Zoll-Eisenbahn (siehe www.gartenbahn-ehrle.de). Mich interessierte natürlich die E94, die wir uns dann etwas genauer ansahen. Auf einem Gleis an der Drehscheibe stand –zunächst unter einer Plane- eine fast fertige bereits verkaufte E94. Es fehlte die Funksteuerung dazu; auch hier soll eine von Matthias neu entwickelten verwendet werden. Übrigens, die E94, welche ich in Bouveret unter einer Plane fast verdeckt sah, war diejenige von Herrn Ehrle.

Beiläufig erklärte Herr Ehrle, dass er keine weitere E94 mehr bauen möchte, da der Arbeitsaufwand zum Bau doch sehr groß sei. So unterhielten wir uns noch eine Weile mit ihm, bevor wir für ein paar Fotos durch den Garten gingen und uns auf den Rückweg zu den anderen machten.

Kurz vorm Gehen fuhr dann noch auf dem neben der Gartenbahn vorbei führenden Gleis der Bundesbahn ein Sonderzug mit V100 an der Spitze und mit Baureihe 64 am Zugende vorbei. Ein Schnappschuss erwischte dabei doch gerade noch so die Dampflok.

Startseite | oben
zurück 5 Zoll

Fahrtage 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | Fahrtage 2011 | Fahrtage 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | später
Messe-KA 2011 | KA 4/11 | KA 5/11 | Sindelfingen 2011 | Bouveret 2011 | KA 7/11 | KA 8/11 | Schönborn 8/11 | Wasserburg 8/11 | R´dorf 9/11 | KA 9/11 | R´dorf 10/11 | Friedelsheim 12/11